MietKorrekt

Schaden- und Reparaturkosten nach dem Auszug

Mieterschäden nach dem Auszug prüfen

Nach der Wohnungsrückgabe steht plötzlich ein Schaden auf der Rechnung — ein Kratzer, ein Ersatz, eine Instandsetzung. Ob du dafür aufkommen musst, ist eine rechtliche Frage. Was sich vorher klären lässt, ist die tatsächliche: Was genau wird verlangt, ist der Zustand irgendwo festgehalten, und worauf stützt sich der Betrag?

Zum Start brauchst du nur deine Schlussrechnung. PDF, JPG, PNG bis 10 MB.

Keine Registrierung erforderlich.

CHF 49.– einmalig, nach dem Hochladen deiner Unterlagen.

  • Für Positionen wie Reparatur, Ersatz, Malerarbeiten oder Reinigung
  • Erkannte Positionen werden mit deinen Unterlagen abgeglichen
  • Das Wohnungsprotokoll vom Auszug ist die stärkste Vergleichsquelle
  • CHF 49.– einmalig, kein Abo

Was dir als Schaden zugerechnet wird

Auf der Schlussrechnung steht selten das Wort «Schaden». Dort steht eine Arbeit und ein Betrag — und erst wenn man beides auseinandernimmt, wird sichtbar, was eigentlich behauptet wird: dass ein bestimmter Zustand entstanden ist, dass er dir zugeordnet wird, und dass die genannte Arbeit die richtige Antwort darauf war.

In drei Teilen gelesen

  1. Ein Zustand: etwas ist beschädigt, abgenutzt oder verschmutzt.
  2. Eine Zuordnung: dieser Zustand soll in deiner Mietzeit entstanden sein.
  3. Ein Betrag: diese Arbeit zu diesem Preis soll die Folge davon sein.

Jeder dieser drei Teile kann in den Unterlagen belegt sein — oder eben nicht. Das ist die Frage, die sich anhand von Dokumenten beantworten lässt.

Schaden oder normale Abnutzung?

Wer eine Wohnung bewohnt, hinterlässt Spuren. Ob eine bestimmte Spur noch übliche Nutzung ist oder darüber hinausgeht, hängt unter anderem vom Zustand, vom Alter der Einrichtung, von der Art der Beeinträchtigung und von der Dauer des Mietverhältnisses ab.

Und genau hier ist MietKorrekt zurückhaltend

  • MietKorrekt entscheidet NICHT, ob eine Abnutzung normal oder übermässig war. Diese Beurteilung hängt von Umständen ab, die sich aus hochgeladenen Dokumenten nicht zuverlässig ablesen lassen.
  • Statt zu raten, wird eine solche Position als offen gekennzeichnet — mit dem Hinweis, welche Angabe für die Beurteilung fehlt.
  • Bei Reinigungskosten stellt sich die Frage nach Abnutzung gar nicht: Dabei wird nichts verbraucht. Dass gereinigt wurde, sagt allerdings noch nichts über die Höhe des Betrags.

Wer für einen Schaden aufkommen muss, ist eine rechtliche Frage und wird hier nicht beantwortet. Was sich beantworten lässt: ob die Unterlagen die Behauptung stützen.

Ist der Zustand überhaupt festgehalten?

Eine Schadenposition wird dadurch nachvollziehbar, dass sich der Zustand in einem Dokument wiederfindet. Danach wird gesucht:

  • Steht der Zustand im Wohnungsprotokoll vom Auszug?

    Das Protokoll der Rückgabe ist die naheliegendste Quelle. Findet sich der Punkt dort, ist er dokumentiert; fehlt er, stützt sich die Position auf etwas anderes — und dann ist die Frage, worauf.

  • War der Punkt schon beim Einzug festgehalten?

    Ein Einzugsprotokoll, das denselben Zustand nennt, zeigt, dass er nicht während deiner Mietzeit entstanden ist. Das ist die klarste dokumentarische Aussage, die überhaupt möglich ist.

  • Beschreiben die Unterlagen dasselbe?

    Rechnung, Protokoll und Handwerkerbeleg sollen denselben Vorgang meinen. Wo sie sich widersprechen oder unterschiedliche Dinge beschreiben, wird das sichtbar gemacht.

  • Lässt sich die Zuordnung nachvollziehen?

    MietKorrekt stellt nicht fest, wer einen Schaden verursacht hat — das können Dokumente nicht leisten. Es zeigt, ob eine Zuordnung in den Unterlagen dokumentiert ist oder ob sie unbelegt bleibt.

Worauf sich der Betrag stützt

Auch wenn ein Zustand dokumentiert ist, bleibt die Höhe eine eigene Frage. Zwei Dinge lassen sich dazu anhand der Unterlagen einordnen:

  • Liegt ein Kostenbeleg vor?

    Eine Handwerkerrechnung macht nachvollziehbar, welche Arbeit zu welchem Preis ausgeführt wurde. Fehlt sie, ist der Betrag eine Angabe ohne Beleg — was nicht heisst, dass er falsch ist, aber sehr wohl, dass er offen bleibt.

  • Wurde ersetzt, wo repariert werden könnte?

    Ein vollständiger Ersatz für eine begrenzte Beeinträchtigung ist ein Punkt, an dem sich die Frage nach der Grundlage lohnt. Auch das wird als Hinweis dargestellt, nicht als Entscheid.

Was Alter und Lebensdauer ändern

Bei Ersatz und Instandsetzung ist das Alter des Gegenstands ein eigener Faktor: Was ohnehin nahe am Ende seiner Nutzungsdauer stand, wird nicht wie ein neues Stück behandelt.

Soweit sich das aus den Unterlagen ergibt

  • Berücksichtigt wird das, wenn sich der Gegenstand, sein Alter und ein verlässlicher Richtwert aus den Unterlagen bestimmen lassen.
  • Trifft das zu, wird der Zeitwert berechnet und der Forderung gegenübergestellt.
  • Fehlt eine dieser Angaben, wird nichts geschätzt. Die Position bleibt offen — mit dem Hinweis, was dafür fehlt.

Wie diese Rechnung funktioniert und wann sie nicht möglich ist: Zeitwert bei Mieterschäden

Wie die Forderung bei dir ankommt

Praktisch wird ein behaupteter Schaden erst dort, wo er als Betrag auf der Schlussrechnung erscheint — oder mit dem Mietzinsdepot verrechnet wird. Deshalb setzt die Prüfung genau dort an: bei der Rechnung und den Unterlagen, die zu ihren Positionen gehören.

Was am Ende zu einer Position dasteht

Jede erkannte Position bekommt eine von drei Einordnungen. Sie sagen etwas über die Unterlagen aus, nicht über die Rechtslage:

  • Eher nachvollziehbar

    Die Position passt zu dem, was die Unterlagen zeigen.

  • Klärungsbedarf

    Etwas Wesentliches fehlt — ein Beleg, ein Alter, eine Beschreibung des Zustands. Bei Schadenpositionen ist das häufig, weil sich die Abgrenzung zur normalen Abnutzung aus Dokumenten oft nicht ergibt.

  • Möglicherweise strittig

    Die Unterlagen enthalten einen konkreten Widerspruch zu dieser Position.

Was MietKorrekt dabei nicht feststellt

  • Ob du für einen Schaden haftest. Das ist eine rechtliche Beurteilung und ersetzt keine anwaltliche Beratung.
  • Wer einen Schaden verursacht hat. Dokumente zeigen, was festgehalten wurde, nicht was geschehen ist.
  • Welcher Betrag rechtlich geschuldet ist. Die Einordnung betrifft die Unterlagen, nicht die Durchsetzbarkeit.
  • Ob eine Versicherung dafür aufkommt. Deckungsfragen werden nicht geprüft.
  • Die Prüfung läuft automatisiert und kann Fehler enthalten — sieh sie dir an, bevor du dich darauf stützt.

Preis

CHF 49.– einmalig

Kein Abo. Keine Registrierung. Einmalige Zahlung.

  • Einordnung jeder erkannten Position, auch der Schaden- und Reparaturkosten
  • Abgleich mit Wohnungsprotokoll, Einzugsprotokoll und vorhandenen Belegen
  • Berücksichtigung von Lebensdauer und Zeitwert, soweit zuverlässig möglich
  • Prüfbericht und ein Entwurf für eine Stellungnahme, beides als PDF

Erst hochladen, dann entscheiden: Das Angebot erscheint, wenn deine Unterlagen gelesen sind.

Schadenposition einordnen lassen

Lade die Schlussrechnung hoch, dazu das Wohnungsprotokoll und was du sonst hast. Ob du die Prüfung freischaltest, entscheidest du danach.

Zum Start brauchst du nur deine Schlussrechnung. PDF, JPG, PNG bis 10 MB.

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